Laut einer IDC-Studie sehen fast die Hälfte der europäischen Computerbesitzer vom Kauf eines neuen Geräts innerhalb der nächsten drei Jahre ab. Viele Neukunden ließen sich nur noch für Smart Handheld Devices (SHDs) gewinnen.

Die meisten europäischen User wollen sich mittelfristig keine neuen PCs kaufen. Das geht aus der Studie "2002 Consumer Hardware" des Marktforschungsunternehmens International Data Corp. (IDC) hervor,für die 1000 europäische Haushalte befragt wurden. Demnach haben sich 60 Prozent der Computerbesitzer in diesem Jahr keinen neuen Rechner gekauft und beabsichtigen auch nicht, dies im nächsten Jahr zu tun. 43 Prozent der Nutzer gaben an, sich frühestens ab 2005 einen neuen PC anschaffen zu wollen. Angesichts der zunehmenden Marktsättigung appelliert IDC an die PC-Hersteller, ihre Marketingstrategien zu überdenken und die User zum Kauf eines neuen Geräts zu bewegen. Derzeit würden sich die Unternehmen bei ihren Werbemaßnahmen noch zu sehr auf Neukunden konzentrieren. Dem noch kaum entwickelten Handel mit Smart Handheld Devices (SHDs) bescheinigt IDC dagegen ein großes Marktpotenzial.

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