Der US-Branchenverband IDSA hat die bereits veröffentlichten Marktforschungsdaten zum US-Spielemarkt um weitere Details ergänzt.

Die Interactive Digital Software Association (IDSA) hat, basierend auf den  Zahlen des Marktforschungsinstituts NPD Group, ergänzende Informationen zur Performance des US-Spielemarkts veröffentlicht. Unter anderem hat der US-Verband den Umsatz 2002 mit Konsolenspielen, also ohne Verkäufe von Hardware und Zubehör, auf 5,5 Mrd. Dollar beziffert. Mit PC-Spielen, inklusive Edutainment, wurden 1,4 Mrd. Dollar umgesetzt. Im Vorjahr lagen die Werte bei 4,6 Mrd. Dollar im Bereich Konsolensoftware und bei 1,75 Mrd. Dollar im Segment PC-Games. Für IDSA-Präsident Doug Lowenstein spiegeln die Zahlen auch den wichtigsten Branchentrend des vergangenen Jahres wider: Konsolen gewinnen, PC-Software verliert an Bedeutung. Außer den Umsatzzahlen legte die IDSA auch Daten zu den vergebenen Alterskennzeichnungen des Entertainment Software Rating Board (ESRB) vor. 55,7 Prozent aller getesteten Titel erhielten demnach 2002 ein "E" für "Everyone", 27,6 Prozent ein "T" für "Teens" und 13,2 Prozent ein "M" für "Mature". Die Analyse nach Genre ergab, dass Actiontitel in der Gunst der US-Konsolenspieler am höchsten standen. Es folgen Sport- und Rennspiele. PC-Spieler kauften vor allem Strategiegames. Auf Rand zwei platzierten sich Kinderspiele, gefolgt von Shootern.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.