Auf der IFA 2023 in Berlin gab es eine eigene Gaming-Area. Die Geschäftsführerin der Branchenorganisation gfu Consumer & Home Electronics, Veranstalterin der IFA, zieht eine positive Bilanz und verspricht, dass Gaming auch 2024 eine große Rolle spielen wird.

Am gestrigen Dienstag endete die IFA 2023 in Berlin. Die Messe für Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte umfasste in ihrem 99. Messejahr eine eigene Gaming-Area, die ein Teil des Hauptgeländes war. Berliner Indie-Studios wie Metagame AI, Grizzly Games und Legendary Play zeigten dort ihre Games und auch Electronic Arts war mit "F1 23" sowie einem Live-Bühnenprogramm dabei, während in der Stadt die IFA Gaming Night in Kooperation mit LVL World of Gaming stattfand.

Dr. Sara Warneke, Geschäftsführerin der Branchenorganisation gfu Consumer & Home Electronics GmbH, Veranstalterin der IFA, beschreibt die Resonanz auf diese Gaming-Area auf GamesMarkt-Nachfrage so: "Unsere neuen Aktivitäten rund um die IFA 2023 haben eine positive Resonanz erzeugt. Dies betrifft besonders den Gaming-Bereich. Die Angebote waren immer von vielen Besucher:innen umringt. Wir haben gezeigt, wie schnell sich die IFA weiterentwickeln kann, um Ausstellerinnen und Aussteller sowie Besucherinnen und Besucher glücklich zu machen. Die IFA 2023 war insgesamt ein großer Erfolg. Aber wie immer gilt: Der erste Tag nach der IFA ist der erste Tag vor der IFA. Das galt noch nie so sehr wie heute, denn wir bereiten uns jetzt auf den 100. Geburtstag der IFA im Jahr 2024 vor, bei dem das Thema Gaming eine große Rolle spielen soll."

Schon vor der IFA 2023 machten die Veranstaltenden klar, dass Gaming auf der Messe in Zukunft wichtiger wird: "Dieses Jahr wird das Sprungbrett für eine neue Gaming-Präsenz auf der IFA sein, bei der die Organisatoren der Messe mit der lokalen Gaming-Szene, Verbänden und Partnern zusammenarbeiten, um eine Plattform für die kommenden Jahre zu schaffen". Cornelia Schwobe, Sales Director Consumer Electronics der IFA Management, sagt: "Auf der IFA 2023 stellen wir die Weichen für eine jährliche Gaming-Präsenz mit spannenden Erlebnissen und anregenden Gesprächen. Der Spielebranche wird ein deutliches Wachstum vorausgesagt. Wir wollen das Wachstum der Gaming-Branche auch auf der IFA vorantreiben, um dem anhaltenden Interesse der Branche an einer Präsenz auf einer der weltweit führenden Technologiemessen Rechnung zu tragen."

Grundsätzlich blicken die Veranstalter:innen der IFA zufrieden auf diesjährige Messe zurück, auch wenn sie die kurze Planungszeit anmerken und einige Keyplayer wie Sony nicht dabei waren. Mehr als 2.000 ausstellende Unternehmen waren in 26 Hallen auf 130.000 Quadratmetern vor Ort. Damit war die Messe zum ersten Mal seit der Pandemie ohne Einschränkungen wieder in voller Stärke präsent. Rund 182.000 Fachbesucher:innen und Technik-Interessierte aus 138 Ländern kamen nach Berlin, um die neuesten Produkte und Services in den Bereichen Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte zu sehen. Hervorgehoben werden von der gfu nicht nur Keynotes von Honor und Hisense, sondern auch das IFA Leaders Summit am Freitag und Samstag. Dort trafen sich Expert:innen und Branchenführer:innen, um über Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft, künstliche Intelligenz und andere disruptive Technologietrends zu diskutieren. Metaverse, Robotik, Internet of Things und neue Wege Zielgruppen über Social Media zu erreichen standen hier im Mittelpunkt.

"Die IFA Berlin ist zurück - sowohl als Plattform als auch als Konstante für die globale Tech-Industrie. Wir haben gezeigt, wie schnell sich die IFA weiterentwickeln kann, um Ausstellerinnen und Aussteller sowie Besucherinnen und Besucher glücklich zu machen. Die IFA 2023 war ein großer Erfolg. Aber wie immer gilt: Der erste Tag nach der IFA ist der erste Tag vor der IFA. Das galt noch nie so sehr wie heute, denn wir bereiten uns jetzt auf den 100. Geburtstag der IFA im Jahr 2024 vor", sagt Dr. Sara Warneke, Geschäftsführerin der Branchenorganisation gfu Consumer & Home Electronics GmbH, Veranstalterin der IFA. "Die IFA unter neuer Leitung hat allen Beteiligten gezeigt, dass mit der diesjährigen Veranstaltung ein echter Wandel eingeleitet wurde, der für alle zukünftigen Messen richtungsweisend sein wird. Das IFA-Management und seine Gesellschafter gfu und Clarion sind sich einig, dass eine sich ständig weiterentwickelnde Branche auch eine ständige Weiterentwicklung des IFA-Konzepts erfordert."

"Wir hatten weniger als acht Monate Zeit, um uns vorzubereiten. Das Team der IFA Management GmbH hat ein echtes Wunder vollbracht und eine wunderbare und inspirierende IFA auf die Beine gestellt. Ich bin stolz auf das, was wir erreicht haben: Wir haben die IFA von einer Messe für Consumer Electronics und Haushaltsgeräte zu einem inhaltsschweren Erlebnis für alle gemacht", sagt Oliver Merlin, Geschäftsführer der IFA Management GmbH. "Die Aussichten für das nächste Jahr sind vielversprechend. Viele Unternehmen haben bereits ihre Zusage für die IFA 2024 gegeben. Auch das Land Berlin hat seine volle Unterstützung für die Messe im nächsten Jahr zugesagt."

Die IFA 2024 findet im Jahr ihres 100. Geburtstags vom 6. bis 10. September in Berlin statt. Die Vorbuchung von Ausstellungsflächen ist bereits möglich. Damit liegen zwischen IFA 2024 und gamescom 2024 (21. bis 25. August 2024) immerhin knapp zwei Wochen.

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Written by

Marcel Kleffmann
Marcel Kleffmann is Chief of Content of GamesMarket and our B2B and B2C expert for hardware, market data, products and launch numbers with more than two decades of editorial experience.