IGDA-Chefin Edwards tritt überraschend zurück
Kate Edwards, seit fast fünf Jahren Executive Director des Entwicklerverbands International Game Developers Association, ist ohne Angabe von Gründen zurückgetreten. Bis ein Nachfolger gefunden ist übernimmt Trent Oster ihre Aufgaben.
Seit fast fünf Jahren leitet Kate Edwards die International Game Developers Association (IGDA), einen globalen Verband für Spieleentwickler. Nun ist sie überraschend als Executive Director zurückgetreten. Bis ihre Nachfolge geregelt ist übernimmt Trent Oster interimistisch Edwards Aufgaben. "Kate war eine wichtige Branchenführerin für die IDGA und hat sich in ihrer Position heldenhaft für Entwickler aus allen Bereichen eingesetzt", so Oster. Edwards selbst bedankte sich beim IDGA-Board und den Mitarbeitern und bezeichnete die Möglichkeit, sich für Entwickler einsetzen zu können als "große Ehre". Gründe für ihren Rücktritt nannte weder Oster noch Edwards selbst.
Die IGDA zeichnet sich vor allem durch die dezentrale Organisation aus. Die Entwickler organisieren sich auf lokaler Ebene in sogenannten Chapter. Aus Deutschland sind laut IDGA derzeit drei Chapter - in Frankfurt, Hamburg und München - offiziell angemeldet. Im deutschsprachigen Raum gibt es zudem ein Chapter in Wien, das sich im Aufbau befindet, sowie ein schweizerisches Chapter.