Insbesondere durch Ausgaben für Reorganisation sind Ingram Micros Gewinne im abgelaufenen Fiskaljahr stark gesunken. Dennoch lag der Technologieproduktegroßhändler im Plus.

Das Finanzpolster von Ingram Micro ist geschrumpft. Trotzdem fiel die Bilanz für das Geschäftsjahr 2001, das bei dem Unternehmen am 29. Dezember vergangenen Jahres endete, positiv aus. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Nettoumsatz des Technologieproduktegroßhändlers um 18 Prozent auf rund 25,2 Mrd. Dollar (rund 29 Mrd. Euro). Der Nettogewinn ging von 226,2 Mio. Dollar (ca. 259 Mio. Euro) auf 6,7 Mio. Dollar (knapp 7,7 Mio Euro) zurück. Nach Angaben von Ingram Micros waren insbesondere Kosten für Reorganisationsmaßnahmen an dem Rückgang schuld. In Deutschland hält das US-amerikanische Unternehmen eine Mehrheitsbeteiligung an Ingram Macrotron, einem Lieferanten von Entertainmentsoftware, zu dessen Kunden beispielsweise Microsoft und Infogrames zählen.

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