Initiative Games Area FrankfurtRheinMain in Gründung
Um die lokale Vernetzung der Spieleentwickler untereinander, aber auch hin zu anderen Medienbereichen voranzutreiben, gründen derzeit verschiedene Unternehmen die Initiative Games Area FrankfurtRheinMain (iga-frm). Ziel ist es, möglichst viele Akteure aus der Region an einen Tisch zu bekommen.
"Wir haben immer wieder gesehen, dass es im Rhein-Main-Gebiet viele zunehmend wichtigere Studios gibt, aber auch mit Sony und Nintendo zwei der größten Player am Markt", so Jan Wagner, GF Cliffhanger Productions. "Doch kaum jemand innerhalb und außerhalb der Branche nimmt dies wahr." Aus diesem Grund gaben Wagner und Joerg Weber, Geschäftsführer Weber Networking, den Anstoß zur Gründung der iga-frm und treiben diese auch inhaltlich voran. Dabei sehen sie sich nicht als Konkurrenz zu bestehenden Strukturen im Entwicklerbereich. "Wir sind kein Verband mit einem Vertretungsanspruch für eine gesamte Branche", so Wagner im mit GamesMarkt. Auch zahlen die unterstützenden Firmen nichts. Stattdessen erfolgt die Förderung der Initiative auf Sponsorenbasis.
Obwohl die Gründung der iga-frm noch in vollem Gange ist, haben bereits zahlreiche Firmen aus der Branche ihre Unterstützung zugesagt. Und genau darum geht es den Initiatoren: Möglichst viele Akteure an einen Tisch zu bringen und diese nicht nur innerhalb der Branche zu suchen. Inhaltlich ist die Zielsetzung der iga-frm ähnlich der anderer regionaler Strukturen. Die Vernetzung, unter anderem durch gemeinsame Veranstaltungen, zu verbessern, Initiativen zur Förderung der Branche durch Politik und Wirtschaft voranzutreiben sowie die Wahrnehmung der Region als Entwicklerstandort zu steigern. Auch im Bereich Ausbildung will sich die iga-frm engagieren. Ähnlich wie es beispielsweise auch Hamburg@work macht, will auch die iga-frm gemeinschaftliche Messeauftritte organisieren. Ein erster Stand ist auf der diesjährigen GC - Games Convention geplant. Bereits jetzt habe man fünf Interessenten für das Projekt gewonnen.