Intel beteiligt sich an Infineon
Intel hat sich kurz vor dem Börsengang von Infineon mit einer Investition von 250 Mio. Dollar einen rund einprozentigen Anteil an dem Hersteller von Computerchips gesichert.
Kurz vor dem von Analysten und Branchenkennern sehnlich erwarteten Börsengang der Siemens-Tochter Infineon hat sich Intel mit 250 Mio. Dollar an dem Unternehmen beteiligt. Intel hält nun einen rund einprozentigen Anteil an dem Münchner Unternehmen. Intel und Infineon wollen zunächst bei der Produktion von Speicherbausteinen zusammenarbeiten. Intel schließt aber nicht aus, dass dies erst der Beginn einer tiefer gehenden Allianz ist. Infineon stellt mit weltweit über 25.000 Mitarbeitern Computerchips u. a. für den Mobilfunk, Kommunikations- und Multimediaanwendungen her. Im 1. Quartal des Geschäftsjahrs 2000 stieg der Infineon-Umsatz um rund 81 Prozent auf 1,54 Mrd. Euro. Der Vorsteuergewinn konnte nach einem Minus von 56 Mio. Euro vor Jahresfrist auf 246 Mio. Euro gesteigert werden. Die Infineon-Werte werden am 13. März mit einem Ausgabekurs zwischen 29 und 35 Euro am Neuen Markt starten. Infineons Gang an die Börse wird nach Ansicht von Experten ähnlich erfolgreich sein wie der der Telekom.