Intel verbucht finanzielle Einbußen
Im vergangenen Jahr sind Gewinn und Umsatz von Intel um bis zu 70 Prozent gesunken. Dennoch bilanzierte der Prozessorenhersteller positive Ergebnisse.
Die Krise der Halbleiterindustrie hat sich auch auf die Geschäftsbilanz von Intel negativ ausgewirkt. Im vierten Quartal des vergangenen Jahres erwirtschaftete der weltweit größte Chiphersteller nur noch einen Nettogewinn von 998 Mio. Dollar, 62 Prozent weniger als im gleichen Vorjahresquartal. Geringer waren die Einbußen bei den Umsätzen. Sie gingen von 8,7 Mrd. Dollar im vierten Quartal 2000 auf 6,98 Mrd. Dollar im gleichen Zeitraum 2001 zurück. Die Umsätze im gesamten Geschäftsjahr 2001 fielen mit 26,5 Mrd. Dollar um 21 Prozent geringer aus als im Vorjahr. Noch deutlicher war der Rückgang des Nettogewinns: Lag er im Jahr 2000 noch bei 12,1 Mrd. Dollar, so sank er im vergangenen Jahr um 70 Prozent auf 3,6 Mrd. Dollar. "2001 war für unsere Branche ein furchtbares Jahr", so Craig Barrett, CEO von Intel.