Der US-Publisher Interplay hat erwartungsgemäß das vergangene Geschäftsjahr mit einem tiefroten Ergebnis abgeschlossen.

Interplay hat wie erwartet tiefrote Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr vorgelegt. Insgesamt musste das Unternehmen bei einem Umsatz von 57,8 Mio. Dollar einen Nettoverlust von 46,3 Mio. Dollar verkraften. In wie weit das Ergebnis sich auf den französischen Mehrheitsaktionär Titus Interactive auswirken wird, ist noch unklar. Titus hatte jedoch seine Aktionäre bereits im vergangenen Jahr gewarnt, dass die Restrukturierung von Interplay sich kurzfristig auch auf die Ergebnisse der Franzosen auswirken werde. Im Herbst 2001 hatte Titus durch das Einlösen einer Aktienkaufoption die Mehrheit übernommen und anschließend massive Veränderungen in der Führungsetage von Interplay herbeigeführt. So zeigt sich Herve Caen, Interims CEO von Interplay und Mitbegründer von Titus, für 2002 sehr zuversichtlich. Zum einen sei das Line-Up sehr stark, zum anderen hätten erste Kostensenkungsmaßnahmen zu einem leichten Anstieg der operativen Ergebnisse geführt.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.