THQ Nordic hat umgerechnet über 140 Mio. Euro frisches Kapital durch die Ausgabe neuer Aktien an ein "breites Spektrum institutioneller Anleger" erhalten. Das frische Geld ist für weitere Investitionen vorgesehen.

THQ Nordic hat seine Kriegskasse wieder gefüllt. Nach den zahlreichen Zukäufen unter anderem von Koch Media hat der schwedische Publisher nun frische Aktien ausgegeben und so umgerechnet über 140 Millionen Euro von institutionellen Anlegern aus Schweden aber auch aus dem Ausland eingesammelt. Insgesamt seien 7,7 Millionen neue Aktien ausgegeben worden. Die Verwässerung der Aktienzahl durch die Kapitalerhöhung beziffert THQ Nordic auf 8,7 Prozent. Bezogen auf stimmberechtigte Anteile liegt sie bei nur knapp 4,6 Prozent.

Nach eigenen Angaben will THQ Nordic das Geld für weitere Investitionen und dort vor allem für Zukäufe von Markenrechten, Studios und andere Assets nutzen, die das operative Geschäft ergänzen oder zu einer höheren Investition in die Unternehmensentwicklung führen.

Die Transaktion, die im Mai von der Hauptversammlung freigegeben wurde, wird über die Carnegie Investment Bank abgewickelt. Dazu verlieh der größte Aktionär und CEO Lars Wingefors der Bank 7,7 Millionen Aktien aus seinem Bestand. Die Aktien erhält Wingefors zurück, sobald die formale Registrierung der neuen Anteilsscheine bei den schwedischen Behörden abgeschlossen ist. Wingefors und CFO Erik Stenberg, der ebenfalls Anteilseigner ist, haben im Rahmen der Transaktion vertraglich zugesichert, dass sie für einen Zeitraum von 180 Tagen keine Anteile verkaufen werden.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.
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