Die italienische Regierung hat die Veröffentlichung von "Manhunt 2" untersagt. Vorgehen wolle man künftig auch gegen Games, in denen Spieler in die Rolle von Gangstern schlüpfen.

Nach Großbritannien, Irland und mittlerweile auch Australien und Neuseeland hat nun auch Italien die Veröffentlichung von "Manhunt 2" unterbunden. Wie die Austria Presse Agentur (APA) berichtet, verkündete Telekommunikationsminister Paolo Gentiloni den Regierungsbeschluss. In einer Presseerklärung des Ministeriums hieß es, "Manhunt 2" sei "gewalttätig, sadistisch und hetze zu Gewalt sowie Mord auf". In Italien wird der Titel somit in jetziger Form nicht auf den Markt kommen.

Einmal beim Thema, machten die italienische Politik aber nicht bei "Manhunt" halt. In dem von der Mafia gebeutelten Land wollen Parlamentarier verschiedener Parteien auch gegen Games vorgehen, in denen der Spieler in die Haut von Gangstern schlüpft. "Die Gefahr ist, dass Kinder und Jugendliche die Mafia nicht mehr als kriminelles Phänomen, sondern als Normalität betrachten", wird eine Sprecher des Elternverbands Moige zitiert. Auf die Vorwürfe will die Regierung nun mit einer deutlicheren Kennzeichnung reagieren. Spiele mit Gewaltinhalten sollen in Italien künftig mit einem roten Etikett gekennzeichnet werden, um unerfahrene Käufer auf die Inhalte hinzuweisen.

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Harvey Smith, CEO and Creative Director at Black Pony Immersive | Ben Horne, COO and Executive Producer at Black Pony Immersive © Black Pony Immersive

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