Der IVD will künftig noch vehementer gegen Urheberrechtsverletzungen vorgehen. Zu diesem Zweck hat die neu gegründete Task Force "Raubkopie" einen Aktionsplan entwickelt.

Der Interessenverband des Video- und Medienfachhandels (IVD) wird künftig noch offensiver gegen Urheberrechtsverletzungen und deren Initiatoren vorgehen. Wie die eigens zu diesem Thema gegründete Task Force "Raubkopie" jetzt mitteilte, werden die bereits bestehenden Anti-Pirateriemaßnahmen 2007 nicht nur in vollem Umfang fortgesetzt, sondern durch gezielte zusätzliche Aktivitäten weiter intensiviert.

Gemeinsam mit der Initiative CopyPolice wolle man sich verstärkt der Problematik von "Piraterie am Arbeitsplatz" zuwenden, da jüngste Erkenntnisse belegten, dass vor allem innerhalb von Unternehmen geschützte Inhalte auf Arbeitsplatz-PCs downgeloaded würden oder durch internen Handel illegal kopierte Bild- und Tonträger verbreitet würden. Zur Bekämpfung sollen spezielle Maßnahmepakete entwickelt werden.

Da sich der Einsatz verdeckter Ermittler innerhalb der Szene sowie auf Flohmärkten bewährt habe, soll dieses Bekämpfungsmittel fortgeführt werden - vor allem in den Großräumen Berlin und Hamburg. Außerdem soll ein demnächst monatlicher erscheinender "Raubkopie"-Newsletter über politische Entwicklungen, Gesetzgebung, Urteile und aktuelle Fälle berichten.

Die Task Force "Raubkopie" besteht aus den Mitgliedern Michael Panknin, Wolfgang Mohrlang, Rainer Heumann sowie aus den IVD-Vorständen Hans-Peter Lackhoff und Jörg Weinrich.

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