Offenbar ist Nintendo von der Notwendigkeit eines weltweit zeitnah durchgeführten weltweiten Konsolenlaunches nicht überzeugt. Unternehmenspräsident Satoru Iwata stellte die Vorgehensweise der Konkurrenz auf der Game Developers Conference in Frage.

"Nur weil andere Unternehmen diesen Weg wählen, muss ein weltweit simultaner Konsolenstart nicht unbedingt der richtige Weg sein", sagte Nintendo-Präsident Satoru Iwata im Rahmen der Game Developers Conference dem Wirtschaftsdienst Bloomberg. Einen zeitnahen weltweiten Launch ausschließen wollte Iwata dann aber auch nicht. Offenbar sind die Überlegungen in der japanischen Zentrale noch nicht abgeschlossen. Das Beispiel Microsoft dürfte in den Planspielen als Grundlage dienen. So gelang es dem Softwarekonzern zwar, alle drei Key-Territorien in kurzer Zeit zu bedienen. Jedoch ging diese logistische Meisterleistung zu Lasten der Auslieferungsmenge. Einzig im japanischen Markt, auf dem Microsofts Xbox seit jeher einen schwierigen Stand hat, konnte die Nachfrage zum Xbox-360-Start befriedigt werden. So bleibt Nintendo bislang lediglich bei der Ankündigung, Revolution noch in diesem Jahr auf den Markt bringen zu wollen. Details könnten zur E3 im Mai folgen.

Share this post

Written by

Bär, Klingbeil, Steinmeier: Live Stream of Openings of Gamescom and Gamescom Congress
Frank-Walter Steinmeier, Dorothee Bär and Lars Klingbeil (from Left; Pictures: Steffen Prößdorf; Sandra Krafft; Bundesregierung/Steffen Kugler)

Bär, Klingbeil, Steinmeier: Live Stream of Openings of Gamescom and Gamescom Congress

By Stephan Steininger 2 min read