Dass eine gute Werbeaktion nicht immer mit Millioneninvestitionen in teure TV-Werbung verbunden sein muss, beweist BMS Modern Games. Für jede verkaufte Unit von "Jerusalem - Die heilige Stadt" spendet das Unternehmen einen Euro an ein Hilfsprojekt.

Massive TV-Präsenz, umfangreiche Printkampagnen - im harten Kampf um die Käufergunst kommt heutzutage kaum ein Spiel ohne aufwendiges und meist auch sehr teures Marketing aus. Umso erfreulicher ist es, wenn Firmen neue Wege zu beschreiten versuchen. Doch es müssen auch dann nicht immer medienwirksame Kooperationen sein. Dass es auch anders geht, beweist BMS Modern Games: Pro verkaufter Unit des Spiels "Jerusalem - Die heilige Stadt" will das Aachener Unternehmen einen Euro an das Projekt "Burkina Faso" des katholischen Hilfswerks Misereor spenden. Das Projekt unterstützt die Menschen in der Region Dori im westafrikanischen Burkina Faso beim Kampf gegen das Vordringen der Wüste und die damit verbundene zunehmende Wasser- und Nahrungsmittelknappheit. Da es sich um eine christlich-muslimische Initiative handelt, fördert sie gleichzeitig auch den interreligiösen Dialog. "'Jerusalem - Die heilige Stadt' stellt das respektvolle Zusammenleben unterschiedlicher Religionen dar und präsentiert die Stadt als Ort der religiösen Vielfalt und Weltoffenheit. Diese Botschaft möchten wir durch unsere Kooperation mit Misereor unterstreichen", erklärt Suzanne Depiereux, PR Managerin bei BMS, die Hintergründe dieser Aktion. Mag sein, dass die Spendenaktion von BMS nicht so massenwirksam wie ein 30-Sekünder in der Primetime auf RTL ist, ein unterstützenswerter Ansatz in der Produktkommunikation ist sie jedoch allemal.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.