JoWooD schließt Studios
JoWooD kommt nicht zur Ruhe. Wenige Tage nachdem der Abgang von Firmengründer und CEO Andreas Tobler bekannt wurde, folgt die nächste Hiobsbotschaft. Etwa 30 Mitarbeiter werden entlassen, zwei Entwicklungsstudios müssen schließen.
Bei JoWooD kehrt keine Ruhe ein. Das Unternehmen wird zwei seiner Entwicklerstudios schließen, nämlich das Studio in Ebensee und das Tochterunternehmen Wings Simulations in Hattingen. Betroffen sind nach Unternehmensangaben etwa 30 Mitarbeiter. Das Team Ebensee war zuletzt für das Spiel "Transport Gigant", Wings Simulations für "Söldner" verantwortlich. Die Betreuung beider Produkte wurde mit sofortiger Wirkung vom Mutterhaus JoWooD übernommen. Laut JoWooD geht die Schließung auf Umstellungen bei der Projektevaluierung und der Entwicklungsarbeit zurück.
Für JoWooD bedeutet die Nachricht von der Schließung die Fortsetzung einer Reihe von Negativmeldungen: Im Dezember 2004 trat der Aufsichtsrat geschlossen zurück. Mitte Januar folgte eine Gewinnwarnung. Und eine der ersten Amtshandlungen des neu gewählten Aufsichtsrats war schließlich der Beschluss, den Vorstandsvertrag mit Firmengründer und CEO Andreas Tobler nicht mehr zu verlängern. Tobler scheidet damit am 28. Januar aus dem Unternehmen aus.