JoWooD Productions will im 2. Quartal an die Börse gehen. Durch den erhofften Kapitalzufluss sollen die Abteilungen interne Entwicklung und internationale Vermarktung ausgebaut werden. Auch der Einstieg ins Online-Games-Geschäft ist geplant.

Der österreichische Entwickler und Publisher JoWooD Productions plant seinen Börsengang bereits für das 2. Quartal 2000. Für JoWooD-CEO Andreas Tobler war die Entscheidung, das Unternehmen an den Kapitalmarkt zu führen, logische Konsequenz der hervorragenden Unternehmenserfolge der letzten Jahre. Und auch die Zukunftsperspektiven seien ausgezeichnet. Tobler will mit dem zu erwartenden Kapitalzufluss die Expansion des Unternehmens weiter vorantreiben. Schwerpunkte sollen dabei der Ausbau der internen Entwicklungsressourcen sowie der internationalen Marketing- und Vertriebsaktivitäten sein. Zudem will JoWooD sinnvolle Akquisitionsziele prüfen und vor allem auch den Einstieg in das Spieleonlinegeschäft realisieren.

JoWooD hatte sich in den letzten Jahren nicht zuletzt dank des herausragenden Erfolgs von "Der IndustrieGigant" zu einem der Top-PC-Publisher im deutschsprachigen Raum entwickelt. Wolfgang Wachmann, Marketing Director von JoWooD, will demnach auch an der Positionierung der Firma festhalten: Entwicklung gewaltfreier, qualitativ und technologisch führender Computerspiele, deren Zielgruppe weit über das Segment der Hardcoregamer hinausreicht. Details über den Zeitplan der einzelnen Schritte bis zum Börsengang, wie etwa die Umfirmierung in eine AG, wurden noch nicht bekannt.

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