Jump-Übernahme sorgt für Umsatzsprung bei EBgames
Im Laufe des zweiten Quartals hat Electronics Boutique (EBgames) die Übernahme der spanischen Jump-Kette mit 138 Filialen abgeschlossen. Dies sowie die starke Nachfrage nach Hard- und Software für Konsolen ließ den Quartalsumsatz um 23,9 Prozent ansteigen.
Einen deutlichen Umsatzanstieg bilanzierte Electronics Boutique für das am 30. Juni beendete zweiten Quartal und das erste Halbjahr des Geschäftsjahres. Durch die Übernahme der spanischen Jump-Kette mit 138 Filialen sowie der starken Nachfrage nach Konsolen-Hard- und -Software stieg der Konzernumsatz im zweiten Quartal um 23,9 Prozent auf 448,3 Mio. Dollar (Vorjahr: 361,9 Mio.). "NCAA Football" von Electronic Arts, "Star Wars - Episode III: Die Rache der Sith" von Lucas Arts und Nintendos "Pokémon Emerald" waren die Renner im Zeitraum April bis Juni. Die gute Performance von Sonys PlayStation Portable tat ihr Übriges. Der Nettogewinn beläuft sich auf 3,5 Mio. bzw. 0,14 US-Dollar je Aktie. Im Vergleichszeitraum verdiente EBgames noch 3,9 Mio. Dollar.
Für die ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres schlugen somit 955,4 Mio. Dollar Umsatz zu Buche - ein Plus von 30,1 Prozent im Jahresvergleich. Der Nettogewinn beläuft sich auf 7,2 Mio. oder 0,29 US-Dollar je Aktie nach 6,9 Mio. Dollar im Vorjahr. 277 neue Filialen - die spanischen Jump-Geschäfte mit eingerechnet - kamen hinzu. Somit werden derzeit 2280 Geschäfte unter der Marke EBgames betrieben.
Aufgrund des positiven Geschäftsverlaufs korrigierte die Konzernführung die Prognose für das Gesamtjahr. Die neue Zielsetzung gibt einen Konzernumsatz zwischen 2,34 und 2,44 Mrd. Dollar vor. Zudem soll Anfang Oktober die Fusion mit GameStop über den Tisch gehen. Der dann größte Games-Retailer der Welt wird mehr als 4000 Filialen weltweit betreiben.