Kalt erwischt: Konami legt schlechten Börsenstart hin
Konami Computer Entertainment Japan hat eine unglückliche Premiere am JASDAQ erlebt. Die Aktien wurden am Ersthandelstag weit unter dem IPO-Preis gehandelt.
Konami Computer Entertainment Japan hat es bei seiner Premiere an der japanischen Börse JASDAQ kalt erwischt. Beim heutigen Börsenstart wurde die Konzerntochter mit 2.900 Yen (rund 25 Euro) 23,7 Prozent unter dem IPO-Preis von 3.800 Yen (rund 32 Euro) gehandelt. "Das Parkett erlebt derzeit nicht seine stärkste Phase und der Zeitpunkt war nicht der günstigste", kommentierte Takaya Nakamura, Analyst bei der Financial Intelligence Support Company (FISCO). "Konami Japan ist einfach nicht attraktiv genug, um solch einen IPO-Preis und -Größenordnung zu rechtfertigen". Konami CE Japan ging mit einem Aktienvolumen von zwei Mio. Anteilsscheinen an den Start. Zusätzlich wurden in einer zweiten Welle weitere 305.000 Aktien der Öffentlichkeit angeboten. Insgesamt hat das IPO damit einen Wert von rund 8,76 Mrd. Yen (rund 76 Mio. Euro). Das erzielte Kapital soll nach Aussagen Konamis in erster Linie in Equipment und Personal investiert werden.