In den Karstadt-Warenhäusern sollen in diesem Jahr noch 1000 weitere Stellen dem Rotstift zum Opfer fallen. Geplant waren ursprünglich 3000. Der zusätzliche Stellenabbau soll vorrangig im Verkauf vorgenommen werden.

KarstadtQuelle wird angesichts rückläufiger Umsätze und steigender Betriebsverluste in diesem Jahr 1000 Stellen mehr abbauen als ursprünglich geplant. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Aufsichtsratskreise. Die zusätzliche Stellenstreichung solle nicht wie der schon geplante Abbau in Höhe von 3000 Stellen vorrangig in der Verwaltung vorgenommen werden, sondern im Verkauf. Ein Sprecher von KarstadtQuelle wollte die Zahl nicht bestätigen. Über einen Stellenabbau werde derzeit noch mit dem Gesamtbetriebsrat verhandelt. Der vorzeitig scheidende Vorstandsvorsitzende Wolfgang Urban werde indes eine Abfindung in Höhe von zehn Mio. Euro erhalten, heißt es in dem Bericht weiter.

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