Der KarstadtQuelle-Konzern hat auf seiner Hauptversammlung am Dienstag einen schwachen Start in das Jahr 2004 eingeräumt. Der Umsatz im ersten Quartal sei um 4,4 Prozent gesunken, teilte Konzernchef Wolfgang Urban mit.

Die KarstadtQuelle AG hat auf ihrer Hauptversammlung am Dienstag einen schwachen Start in das Jahr 2004 eingeräumt. Der Umsatz im ersten Quartal sei um 4,4 Prozent gesunken, teilte Konzernchef Wolfgang Urban mit. Nach einem äußerst schwachen Jahresbeginn im Januar und Februar habe KarstadtQuelle im März mit einem Umsatzplus von 4,4 Prozent wieder etwas Boden gut machen können, so Urban weiter. Das Konzernergebnis (EBTA) betrug minus 171 Mio. Euro, verglichen mit einem um Sondereffekte bereinigten Vorjahresergebnis in Höhe von minus 148 Mio. Euro. Im stationären Einzelhandel habe sich das Ergebnis trotz anhaltender Kaufzurückhaltung um 27 Mio. Euro verbessert. Die Prognose für das Gesamtjahr sei wegen vieler konjunktureller Unwägbarkeiten schwierig, so Urban. Eine positive Konsumentwicklung biete die Chance, einen Konzernumsatz leicht unter Vorjahresniveau zu erreichen. Der Konzern sei jedoch auf einen ungünstigeren Verlauf und ein daraus resultierendes Umsatzminus von rund drei Prozent eingestellt. Ein Konzernumsatz am unteren Ende der Erwartungen hätte voraussichtlich ein negatives operatives Ergebnis im mittleren zweistelligen Millionen-Bereich zur Folge. Des weiteren wurden auf der Hauptversammlung die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2003 bestätigt. Demnach verbuchte das Essener Unternehmen ein Umsatzminus von 3,4 Prozent auf 15,3 Mrd. Euro und einen Ergebnisrückgang von 162 auf 108 Mio. Euro. Der Gewinn je Aktie betrug 1,01 Euro nach 1,40 Euro im Vorjahr.

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