Nun steht auch bei der Karstadt Warenhaus AG Mehrarbeit zur Debatte. Die Beschäftigten sollen bis zu 42 Stunden in der Woche arbeiten, damit auf einen Teil der angekündigten Stellenstreichungen verzichtet werden kann.

Nun steht auch bei der Karstadt Warenhaus AG Mehrarbeit zur Debatte. Einem Bericht der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (WAZ) zufolge sollen die Beschäftigten 40 bis 42 Stunden in der Woche ohne Lohnausgleich arbeiten. Derzeit gilt in den westlichen Bundesländern die 37-Stunden-Woche, im Osten sind es 38 Stunden. Helmut Merkel, Vorstandsvorsitzender der Essener Warenhauskette, sagte, Mehrarbeit ohne Lohnausgleich könne den geplanten Abbau von 4000 Stellen zu einem großen Teil vermeiden. Hauptziel sei jedoch, über Jahresarbeitszeitkonten mehr Flexibilität zu gewährleisten. So könnte in besucherschwachen Zeiten die 35-Stunden-Woche gelten, während die Wochenarbeitszeit zum Weihnachtsgeschäft auch einmal über 40 Stunden liegen könne. Laut einem Unternehmenssprecher sollen die Gespräche über Mehrarbeit mit den Betriebsräten und Gewerkschaften noch in diesem Monat beginnen.

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