Die Karstadt-Quelle AG steht möglicherweise vor einem Eigentümerwechsel. Sollte dies gelingen, steht die Abspaltung der Immobiliensparte bevor, vermuten Experten. Die innerstädtischen Häuser könnten neuvermietet werden, was die Rendite erhöhen soll.

Dem Karstadt-Quelle-Konzern steht möglicherweise ein Eigentümerwechsel bevor. Wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf aufsichtsratnahe Kreise berichtet, sei ein Investor bereit, das Aktienpaket der Riedel-Holding zu übernehmen. Diese hält derzeit 12,2 Prozent am Handelskonzern. Holding-Chef Ingo Riedel, zugleich Karstadt-Quelle-Aufsichtsrat, verweigerte zunächst jeden Kommentar. Zudem stehe Analysten zufolge auch die 10,5-prozentige Beteiligung, die der Versicherer Allianz an Karstadt-Quelle hält, zum Verkauf. Weiterhin schreibt das "Manager-Magazin", auch "namhafte deutsche Vermögen" hätten Konzernaktien erworben. In Branchenkreisen werde vermutet, dass sich Immobilieninvestoren um die Aktienpakete bemühen. Sollte diesen der Einstieg in den Handelskonzern gelingen, könnte die Abspaltung von Karstadt-Quelles Immobiliensparte bevorstehen. Deren innerstädtische Häuser gelten laut "Handelsblatt" als "Perlen des Konzerns", seien jedoch von "ertragsschwachen Filialketten" wie Karstadt oder Sinn-Leffers belegt. Durch Umbau und Neuvermietung, vermuten Experten, könnte die Rendite deutlich erhöht werden.

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