Der "Geiz ist geil"-Slogan der Schwester Saturn holt nun die Kaufhof-Warenhäuser ein. Nach einem enttäuschenden 1. Quartal will der Metrokonzern vor allem Personalkosten einsparen.

Die Kaufhof Warenhaus AG verzeichnete im 1. Quartal 2004 erneut einen Umsatzrückgang und schrieb tiefrote Zahlen. Der Umsatz ging um vier Prozent auf 859 Mio. Euro zurück, der operative Verlust (EBITA) erhöhte sich von vier Mio. Euro im vergleichbaren Vorjahresquartal auf 26 Mio. Euro. Der Metro-Vorstandsvorsitzende Dr. Hans-Joachim Körber bezeichnete die Entwicklung als "Wermutstropfen" im Ergebnis des Metrokonzerns im 1. Quartal 2004. Nun soll deutlich an der Kostenspirale gedreht werden. Ein wesentlicher Punkt seien Einsparungen im Personalbereich, insbesondere in der Verwaltung. Standorte sollen nicht gefährdet sein. Laut Körber will man sich in Zukunft noch stärker auf das Kundenkartensystem Payback und das erfolgreiche Galeria-Konzept konzentrieren. Aktuell laufen bereits 87 der 148 Kaufhof-Warenhäuser unter der Dachmarke Galeria.

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