Nintendo zeigt sich nach der Forderung von US-Händlern, die Erstliefermenge des GameCube zum 18. November zu erhöhen, reserviert.

Nintendo wird die GameCube-Shipments zum US-Lauch aller Voraussicht nach nicht erhöhen. Die derzeitige Liefermenge von 700.000 Units könne laut Hiroshi Imanishi, Vorstandsmitglied von Nintendo in Japan, nicht weiter aufgestockt werden. Wie Peter Main, Executive Vice President Sales & Marketing Nintendo of America, am Freitag vergangener Woche mitteilte, seien US-Major-Retailer bereits mit der Bitte vorstellig geworden, die Releasemenge des GameCube zu erhöhen. Man wolle so einem möglichen Engpass bei Xbox-Units ausgleichen. Mains Versprechen, er werde jetzt um "jeden zusätzlichen GameCube kämpfen", wurde vom japanischen Management damit relativiert. "Es ist für uns zu diesem Zeitpunkt nahezu unmöglich, noch irgendwelche größeren Änderungen an den Lieferplänen vorzunehmen. Größtenteils liegt das an den begrenzten Produktionskapazitäten", so Hiroshi Imanishi. "Auch können wir nicht einfach ein paar für Japan produzierte Konsolen in den US-Markt umleiten. Nicht zuletzt würden sich dann die japanischen Händler auf die Füße getreten fühlen."

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