Die Bundesregierung sieht derzeit keinen akuten Handlungsbedarf beim Jugendmedienschutz. Auf Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion unterstrich die Regierung vielmehr das bestehende Kontrollsystem.

Beim Jugendmedienschutz sieht die Bundesregierung derzeit keinen akuten Handlungsbedarf. Dies berichtet "Heise Online" unter Berufung auf eine Antwort der Regierung, die damit auf eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion reagierte. Demnach unterstrich die Regierung die Effizienz des bestehenden Systems und stärkte USK, Industrie und den obersten Landesbehörden den Rücken. Schärfere Gesetze zur Bekämpfung gewaltverherrlichender Medien halte das Bundesjugendministerium für nicht erforderlich, schreibt das Onlinemagazin.

Für Forderungen nach einem Vertriebs- oder gar Produktionsverbots sogenannter "Killerspiele", wie sie vor allem aus den Reihen der Union in den letzten Monaten laut wurden, bedeutet die Stellungnahme der Bundesregierung einen herben Rückschlag. Einer "Ohrfeige" gleich komme die Antwort den Befürwortern, zitiert "Heise Online" den FDP-Politker Hans-Joachim Otto. "Alle populistischen Schnellschützen müssen beschämt sein", so Otto.

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By Pascal Wagner • 2 min read
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