Koelnmesse bündelt Digitalthemen in neuem Kompetenzfeld
Die Koelnmesse hat ihre vorläufigen Umsatzzahlen genannt und die eigene Planung übertroffen. Zudem kündigte die Messegesellschaft an, die Themen Digital Media, Entertainment und Mobility in einem Kompetenzzentrum zu bündeln. Das betrifft auch die gamescom.
268 Millionen Euro Umsatz und ein Verlust von weniger als zehn Millionen Euro - die Koelnmesse hat jetzt ihre vorläufigen Umsatz- und Ergebnisdaten für 2016 vorgelegt. Und die fallen besser aus als geplant. "Ab 2017 schreiben wir nachhaltig Gewinne und erwarten im Durchschnitt Umsätze jenseits der 300 Millionen Euro", kündigt Messechef Gerald Böse weiteres Wachstum an. "Bereits 2017 wollen wir - ähnlich wie im Rekordjahr 2015 - wieder rund 320 Millionen Euro erreichen."
Neben den Zahlen kündigte die Koelnmesse zudem die Gründung eines Kompetenzfelds "Digital Media, Entertainment und Mobility" an. Es umfasst verschiedene zukunftsweisende Veranstaltungen, darunter auch die gamescom, die dmexco, die photokina, die Intermot, aber auch die neue Veranstaltung Digility.
Last not least hat die Koelnmesse auch einen Zwischenstandsbericht zu ihrem Investitionsprogramm Koelnmesse 3.0 gegeben. Die Gesellschaft investiert in den kommenden Jahren über 600 Millionen Euro, um ab 2030 das "attraktivste Innenstadtgelände der Welt" zu bieten. So wurde im September 2016 der Grundstein für das Messeparkhaus Zoobrücke gelegt. Und 2017 wird mit dem Bau der Halle 1plus begonnen.