Kollaborative Spielentwicklungsumgebung Nvidia Omniverse ist startklar
Im Kontext der Game Developers Conference 2022 hat Nvidia das Omniverse gestartet und weitere Funktionen angekündigt. Das Omniverse ist eine "kollaborative Spielentwicklungsumgebung" für In-Game-Art und virtuelle Welten.
Nvidia hat das Omniverse für Spieleentwickler:innen passend zur Game Developers Conference 2022 gestartet. Das Omniverse ist eine "kollaborative Spielentwicklungsumgebung" als kooperative Echtzeit-Designplattform für In-Game-Art und virtuelle Welten.
"Omniverse bietet eine leistungsstarke Entwicklungspipeline, die den Herausforderungen der heutigen Zeit gerecht wird", sagt Frank DeLise, Vice President of Omniverse bei Nvidia. "Die Möglichkeit, Künstler, Kunst, Tools und Anwendungen unter einer einzigen Plattform zu vereinen, kann die Zusammenarbeit selbst in den am weitesten verstreuten Spielentwicklungsteams fördern."
Zugleich wurden neue Omniverse-Funktionen angekündigt, die Entwickler:innen die gemeinsame Nutzung von Assets, die Sortierung von Asset-Bibliotheken, die Zusammenarbeit und den Einsatz von KI zur Animation der Mimik von Charakteren erleichtern sollen. Zu den Komponenten der Omniverse-Plattform für Spieleentwickler gehört zum Beispiel "Audio2Face". Mit dieser KI-gesteuerten Anwendung können Gesichtsanimationen aus einer Audiodatei erzeugt werden. Mit "Nucleus Cloud" können Entwickler:innen 3D-Assets in Echtzeit mit internen und externen Entwicklungsteams teilen und zusammenarbeiten. "DeepSearch" ist ein KI-gestützter Service für Enterprise-Abonnenten, der mithilfe von Eingaben in natürlicher Sprache und Bildern den Katalog an unmarkierten 3D-Assets, Objekten und Charakteren durchsucht. Darüber hinaus ermöglicht der "Unreal Engine 5 Omniverse Connector" den Austausch von USD- und Materialdefinition-Daten zwischen der Spiele-Engine und Omniverse.
Darüber hinaus hat Nvidia bei der GDC 2022 weitere Spiele angekündigt, die die KI-optimierte Upscaling-Technologie DLSS unterstützten werden, und zwar "Ghostwire: Tokyo", "Evil Dead" und "Paradise Killer". Die Anti-Aliasing-Technik DLAA, die auf KI zur Kantenglättung (ohne Hochskalierung) setzt, wird außerdem in "Chorus", "Jurassic World Evolution 2" und "No Man's Sky" verfügbar sein.