Konami legt seine PC-Pläne offen
Konami of Europe (KoE) hat nähere Einzelheiten zum geplanten Einstieg in das PC-Spiele-Geschäft genannt. Parallel gab die Konzernmutter erstmals Halbjahreszahlen nach der Rechnungslegungsmethode US-GAAP heraus. Der Umsatz beträgt knapp eine Mrd. Euro.
Mit gleich mehreren Neuigkeiten wartet derzeit der japanische Videospielehersteller Konami auf. So hat die europäische Division nun weitere Details zum bald geplanten Einstieg in das PC-Spiele-Geschäft genannt. Nachdem Konami bereits ankündigte, den Verkaufsstart von PC-Spielen nicht tröpfchenweise, sondern mit einer Veröffentlichungswelle zu gestalten, wurde nun das Line-Up bestätigt. Von den fünf für das erste Quartal geplanten PC-Spielen sind drei Umsetzungen bekannter Konsolenfranchises: "Shadow Of Memories", "Silent Hill 2 Director's Cut" und "Metal Gear Solid 2: Substance". Die anderen beiden Titel - die Managementsimulation "Casino Inc." und das Actionspiel "Apocalyptica" - sind Werte des europäischen Entwicklerteams von Konami.
Fast eine Mrd. Euro in sechs Monaten
Nach Aussagen von KoE-Präsident Kunio Neo bekräftigt die Qualität des Start-Line-ups Konamis festen Willen, den Erfolg aus dem Konsolengeschäft im PC-Bereich fortzusetzen. Doch nicht nur die Europadivision hat für Schlagzeilen gesorgt. So hat die japanische Konzernmutter jüngst die Halbjahreszahlen vorgelegt. In den Monaten April bis Ende September hatte das Unternehmen umgerechnet 933 Mio. Euro Umsatz erwirtschaftet. Der Nettogewinn beläuft sich auf rund 36 Mio. Euro. Ein direkter Vergleich zum Vorjahr sei laut Konami allerdings nicht möglich. Der Grund: Im Herbst ging Konami an der New York Stock Exchange an die Börse, sodass die Halbjahreswerte nun erstmals nach der Rechnungslegungsmethode US-GAAP bilanziert wurden.