Konsolenmarkt in USA rückläufig
Die "Financial Times Deutschland" hat in ihrer heutigen Ausgabe der Videospielbranche ein vorläufiges "Game Over" attestiert. Der Umsatz in den USA sei im vergangenen Jahr um fünf Prozent zurückgegangen.
Die rosigen Zeiten für die Videospielbranche scheinen vorerst vorbei. Zumindest wenn es nach der "Financial Times Deutschland" geht. In ihrer heutigen Ausgabe meldet die "FTD", dass der Umsatz im Konsolenmarkt in den USA im vergangenen Jahr um rund fünf Prozent zurückgegangen ist. Das Blatt beruft sich auf Erhebungen des US-Marktforschungsinstituts NPD, die im Laufe des Tages veröffentlicht werden sollen. Demnach wurden im Jahr 2000 in Amerika mit Konsolen, Zubehör und Konsolenspielen 6,5 Mio. Dollar Umsatz erzielt. Allerdings - so die "FTD" - werde das Geschäft durch die Konsolen der nächsten Generation langfristig weiter wachsen. Ein ähnlicher Trend sei auch in Deutschland festzustellen. Der Verband der Unterhaltungssoftware Deutschland sagte gegenüber der "FTD", dass die abgesetzte Stückzahl stagniere. Bedingt durch Preisnachlässe sei damit der Umsatz auch hierzulande zurückgegangen.