Konsum zog im April leicht an
Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamts für den Monat April konnte der Einzelhandel im Ostermonat einen nominal um 0,5 Prozent und real um 0,8 Prozent stärkeren Umsatz verzeichnen als im April 2002.
Im April 2003 hat der Konsum in Deutschland leicht angezogen. Wie aus vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamts für insgesamt fünf Bundesländer hervorgeht, konnte der Einzelhandel im April einen nominal (in jeweiligen Preisen) um 0,5 Prozent und real (in konstanten Preisen) um 0,8 Prozent gestiegenen Umsatz gegenüber dem Vorjahresmonat verzeichnen. Allerdings fiel das Ostergeschäft in diesem Jahr in den April; in 2002 hatte es im März stattgefunden. Gewinner im Einzelhandel ist der Bereich Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren, der ein Umsatzplus von nominal 4,6 Prozent und real von 4,7 Prozent zu verzeichnen hatte. Auf der Verliererseite findet sich der Non-Food-Bereich wieder. Der Umsatz mit Verbrauchs- und Gebrauchsgütern sank nominal um 2,6 Prozent (real minus 2,1). Besonders schlimm traf es den Versandhandel, der im April mit einem nominal gesunkenen Umsatz von 8,4 Prozent und real von 7,7 Prozent leben musste.