Krieg der Gegenwart
Ab März nächsten Jahres will "Act Of War - Direct Action" den bisherigen Strategie-König "C&C" vom Thron schubsen.
Im PC-Spiel "Act Of War", von Publisher Atari für März nächsten Jahres angekündigt, wird der Spieler in ein sehr realistisches Kriegsszenario der nahen Zukunft versetzt. Der Ehrgeiz des Entwicklers, dem Genre neues Leben einzuhauchen, spiegelt sich bereits in der spannenden Story wider.
Die Hintergrundgeschichte wurde dabei in enger Zusammenarbeit mit dem bekannter Thrillerautor Dale Brown (z.B. "Armageddon") erstellt, dessen Erfahrungen bei der U.S. Air Force ebenfalls in die Programmierung eingeflossen sind.
Es geht wieder um's Öl
In der Rolle eines Kommandanten zieht der Spieler mit seinen Streitkräften gegen skrupellose Globalisierungsgegner zu Felde, die sich zu zahlreichen weltweiten Anschlägen auf Ölraffinerien bekannt haben.
Neben den Streitkräften der U.S. Navy bekommt der Spieler auch eine extrem gut asgestattete Task Force sowie das mysteriöse Konsortium zu Gesicht.
Die Missionen finden in großen Metropolen rund um den Globus statt, darunter Washington, London und Kairo, die mit viel Liebe zum Detail originalgetreu nachmodelliert wurden.
Auch mit Multiplayermaps
Neben den Einzelspielerkampagnen wird "Act Of War" auch eine Reihe von Multiplayermaps enthalten. Das grundlegende Spielprinzip lehnt sich stark an die Genrekonkurrenz an; entsprechend geht die Steuerung der Einheiten ebenso einfach von der Hand wie Aufbau und Ausbau der eigenen Basis.
Mit wenigen Klicks wird neben dem Hauptquartier eine Raffinerie errichtet, die mehrere Transport-LKWs zum nahe gelegenen Ölfeld schickt. Das schwarze Gold verwandelt sich in Bargeld, mit dem weitere Gebäude und Einheiten gebaut beziehungsweise Forschungen eingeleitet werden.
Stärken und Schwächen
Jede der drei spielbaren Fraktionen verfügt über individuelle Technologien und Einheiten die es geschickt einzusetzen gilt. So besitzen die US-Streitkräfte eine schlagkräftige Fliegerstaffel, während das Konsortium auf flexible Fahrzeuge und Hubschrauber setzt.
Die technologisch bestens ausgestattete Task Force schickt hingegen eine Vielzahl von Einheiten mit Tarnvorrichtung auf das Schlachtfeld. Ein besonderes Augenmerk verlangen die eigenen Soldaten. Müssen diese allzu viele Treffer einstecken, tragen sie schwere Verwundungen davon.
Tausche Gefangenen gegen Bares
Werden sie gar bewegungsunfähig, können die Soldaten von den gegnerischen Truppen gefangen genommen und gegen Bargeld eingetauscht werden - verwundete Kameraden sollten also auch aus taktischen Gründen nicht im Stich gelassen werden.
Eine weitere Besonderheit von "Act Of War" ist, dass die Einheiten auch aus nächster Nähe gesteuert werden können, was den Spieler mitten ins Kriegsgeschehen katapultiert.
Für eine stimmige Atmosphäre sorgt auch die komplett zerstörbare Umgebung; während des Spiels fliegen ständig Häuser in die Luft und Trümmerteile über die Köpfe der tapferen Männer.
Drehen und wenden
Ob bombastisch inszenierte Explosionen oder Bombeneinschläge, die den Erdboden erschüttern lassen - das Entwicklerteam brennt ein regelrechtes Feuerwerk an grafischen Spezialeffekten ab.
Damit der Spieler nicht den Überblick verliert und seine Einheiten und Gebäude aus nächster Nähe betrachten kann, lässt sich die schmucke Grafik stufenlos drehen und zoomen. Agerundet wird "Act Of War" von einem rockigen Soundtrack sowie einer exzellenten Geräuschkulisse.
Nachgefragt bei Alexis le Dressay, General Director Eugene Systems
» Was macht "Act Of War" im Vergleich zu anderen Spielen des Strategiegenres so besonders?
"Act Of War" bietet eine völlig neue Erfahrung in diesem Genre. Das Geschehen ist in einem sehr realistischen Szenario in der nahen Zukunft angesiedelt. Wir konnten die Erfahrung des Bestsellerautors Dale Brown aus seiner Zeit bei der U.S. Air Force nutzen, um futuristisch wirkende Einheiten zu erstellen, die auf real existierenden Technologien beruhen. Des Weiteren bietet "Act Of War" intensive Kämpfe inmitten riesiger Städte, in denen jedes Objekt zerstört oder manipuliert werden kann. Hinzu kommt der hohe Grad an Realismus bei den Gefechten. Wer den Panzer mit einer Maschinenpistole angreift, hat keinerlei Aussicht auf Erfolg. Diese Mischung macht "Act Of War" so interessant.
» Was sind die wichtigsten Unterschiede zu anderen Genregrößen wie "Command & Conquer" oder "WarCraft"?
Die beiden erwähnten Spiele gehören zum Besten, was das Strategiegenre zu bieten hat. Wir bieten jedoch zehnmal so viele Elemente auf dem Bildschirm, als sie es tun. Der Einbezug der großen Städte eröffnet völlig neue Möglichkeiten des taktisch geprägten Kampfs und bringt unserer Meinungen nach das komplette Genre auf ein ganz anderes Level. Man kann und muss das Terrain zu seinem Vorteil nutzen und es in seine Planungen einbeziehen. Wer das nicht tut, wird schnell überrannt. Dann gibt es noch weitere, komplett neue Features, wie beispielsweise die Möglichkeit, Gefangene zu nehmen oder die Art und Weise, wie die Flugzeuge gesteuert werden. "Act Of War" bietet viele, bisher nie da gewesene Aspekte.
» Wie sieht es mit der Langlebigkeit des Spiels aus? Gibt es Pläne für die Zeit nach dem Release und dem Support der Community?
Auf lange Sicht reizvoll ist sicherlich der umfangreiche Editor, mit dem wir "Act Of War" ausliefern, da er es den Spielern ermöglicht, eigene Karten zu erstellen. Hinzu kommt der stark ausgeprägte Mehrspielermodus, der die Leute mit einem Belohnungssystem sowie einer Rangliste motiviert. Wir werden aber auch selbst neues Material erstellen und den Fans zum Download anbieten.