Kritik an Rennspielen ungerechtfertigt
Im Auftrag der Bundesanstalt für das Straßenwesen untersuchten Kommunikationswissenschaftler der Musikhochschule Hannover den Einfluss von Rennspielen auf das reale Fahrverhalten.
Jetzt ist es amtlich: Rennspiele haben nur geringe Auswirkungen auf das tatsächliche Fahrverhalten. Im Auftrag der Bundesanstalt für das Straßenwesen untersuchten Kommunikationswissenschaftler der Musikhochschule Hannover den Einfluss von Rennspielen auf das reale Fahrverhalten und kamen zu dem Ergebnis, dass sich der Konsum nicht negativ auf das Fahrverhalten auswirke. Über 1100 junge Fahrer wurden befragt sowie eine Studie inklusive Simulationsfahrten durchgeführt. "Zwar leben die Spieler am Computer Verhaltensweisen aus, die in der Realität verboten sind, aber nur 'Vielspieler' fahren unmittelbar nach dem Spielen geringfügig schneller und halten einen etwas geringeren Sicherheitsabstand", so die Bundesanstalt. Ein Risikopotenzial könne nur in Einzelfällen und bei erheblich gesteigertem Rennspielkonsum angenommen werden.