Libro kämpft weiter gegen drohenden Konkurs
Libro will durch eine Kapitalherabsetzung Maßnahmen einleiten, die den drohenden Konkurs abwenden.
Die österreichische Libro AG will am 20. September 2001 eine außerordentliche Hauptversammlung abhalten. Ziel sei eine vereinfachte Herabsetzung des Grundkapitals der Gesellschaft, um teilweise Bilanzverluste auszugleichen, die Annahme des gerichtlichen Ausgleichs durch die Gläubiger der Libro AG zu fördern und das Grundkapital an den wirtschaftlichen Wert des Unternehmens anzupassen. Es werde laut Mitteilung somit die Übernahme einer Kapitalerhöhung durch einen Financier, der die Ausgleichserfordernis in Höhe von über 1,6 Milliarden Schilling aufbringen soll, ermöglicht und die Konkursgefahr abgewendet. Die vereinfachte Herabsetzung des Grundkapitals erfolge durch Einziehung von 49.000 Stück Aktien des Aktionärs Dr. Gottwald Kranebitter, der diese Aktien laut Libro unentgeltlich zur Verfügung stellt.