Man könne die Spielebranche nicht anhand eines Beispiels verurteilen. Dies sagte der ehemalige Eidos-Chef Ian Livingstone bei einer Anhörung eines Komitees des britischen Unterhauses, die unter anderem die negativen Aspekte von Games thematisierte.

"Nicht alle Spiele sind gewalttätig. Im Gegenteil, nur die wenigsten sind es", verteidigte Ian Livingstone die Spielebranche vor dem Komitee für Kunst, Medien und Sport des britischen Unterhauses. Laut Medienberichten war Livingstone gemeinsam mit Paul Jackson, Geschäftsführer des britischen Spielepublisherverbands ELSPA, zu der Anhörung geladen, da dort auch die negativen Aspekte des Spielens thematisiert wurden.

Livingstone, der bis zur Übernahme von Eidos durch SCi im Vorstand von Eidos saß und auch heute noch eine Schlüsselfigur der britischen Spielebranche ist, nahm zudem auch die Eltern in die Verantwortung: Spiele seien, wie alles was einem Spaß bereitet, fesselnd und deshalb sei es eine Frage des Abwägen und der Kontrolle, damit Kinder nicht ausschließlich vor der Konsole sitzen. "Wissen Sie, wenn ich könnte, würde ich wahrscheinlich den ganzen Tag Golf spielen, aber man braucht Ausgewogenheit im Leben", wird Livingstone zitiert.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.
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