Der erfolgsverwöhnte Zubehörhersteller Logitech musste im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Dämpfer hinnehmen. Der Umsatz wuchs nur einstellig, der Gewinn war gar rückläufig.

Zubehörhersteller Logitech musste im zum 30. Juni beendeten ersten Geschäftsjahresquartal einen Dämpfer hinnehmen. Eilten die Schweizer seit 34 Quartalen in Folge von Rekord zu Rekord, fielen Umsatzplus und Gewinn im ersten Quartel geringer aus, als es das Unternehmen aus den Rekordjahren gewohnt war. Von 393 Mio. auf 430 Mio. US-Dollar stieg der Konzernumsatz an. Mit nur neun Prozent blieb das Umsatzplus somit im einstelligen Bereich. Seit Langem erstmals rückläufig entwickelte sich der Konzernüberschuss. Fielen vor Jahresfrist noch 30,1 Mio. Dollar Reingewinn an, beläuft sich der Quartalsgewinn nun auf 25,6 Mio. Dollar. Logitech erklärt den Rückgang mit dem Verkauf von Anteilen der Anoto Group AB, der im Vorjahr einen außerordentlichen Beitrag von 5,8 Mio. US-Dollar beisteuerte.

Erfolgreich war der Konzern im zurückliegenden Quartal vor allem in den amerikanischen Märkten sowie Asien. Mit 17 respektive 13 Prozent war das Plus beim Einzelhandelsumsatz in beiden Regionen überdurchschnittlich. Der Einzelhandelsumsatz in Europa entwickelte sich für den erfolgsverwöhnten Zubehörhersteller hingegen enttäuschend. Lediglich um ein Prozent wurde der europäische Vorjahresumsatz übertroffen. Bei der Kundschaft besonders beliebt waren dabei Audioprodukte sowie Tastaturen, für die Logitech ein Plus von 39 respektive 21 Prozent verbuchte. Zum Sorgenkind entwickelte sich das Video-Portfolio. Um 38 Prozent brach das Geschäft mit Webcams und Co. im Jahresvergleich ein. Auch hier waren die europäischen Märkte maßgeblich. Logitech beziffert das Minus im Webcam-Geschäft in den EMEA-Märkten auf 62 Prozent.

"Unsere Performance im ersten Quartal wurde durch einen drastischen Umsatzrückgang im Bereich der Webkameras in der EMEA-Region belastet, wo sich der Markt langsamer als erwartet entwickelte", so Guerrino de Luca, Präsident und CEO von Logitech. "In Nord- und Südamerika sehen wir eine signifikante Verbesserung bei Webkameras. In der EMEA-Region haben wir das Thema entsprechend adressiert und im Übrigen erwarten wir, dass das Videogeschäft bis zum vierten Quartal dieses Geschäftsjahres wieder zweistellige Wachstumszahlen erreicht."

An den Zielen für das laufende Geschäftsjahr hält Logitech fest. 15 Prozent Wachstum bei Umsatz wie Betriebsergebnis strebt der Konzern an, was unterm Strich ein erneutes Rekordjahr bedeuten würde.

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Harvey Smith and Ben Horne Set Up Black Pony Immersive
Harvey Smith, CEO and Creative Director at Black Pony Immersive | Ben Horne, COO and Executive Producer at Black Pony Immersive © Black Pony Immersive

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By Marcel Kleffmann 1 min read
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