Für Mad Catz ist die schwierigste Zeit des Generationswechsels im Konsolenbusiness überstanden. Die Umsätze ziehen wieder an und im zweiten Quartal schrieb man erstmals seit Längerem wieder schwarze Zahlen.

Besonders Zubehörhersteller haben traditionell unter einem Generationswechsel im Konsolengeschäft zu leiden. So auch dieses Jahr, wo durch die Bank sinkende Umsätze und schrumpfende Gewinne die Bilanzen kennzeichnen. Zumindest US-Hersteller Mad Catz scheint die Talsohle durchschritten zu haben. Mit Abschluss des zweiten Quartals zum 30. September wurde erstmals seit mehr als einem Jahr wieder ein sattes Plus bei Umsatz und Gewinn verbucht.

Um 8,6 Prozent stieg demnach der Quartalsumsatz im Jahresvergleich auf jetzt 25,8 Mio. Dollar an. Insbesondere Konsolenzubehör mit NHL-Brand sowie die US-Distribution der "Real Golf"-Produkte verhalfen zum Umsatzplus. Deutlich fiel auch das Plus beim Unternehmensgewinn aus. Musste vor Jahresfrist noch ein Nettoverlust von 1,2 Mio. Dollar eingestanden werden, so beläuft sich der Gewinn aus dem zweiten Quartal auf immerhin 200.000 Dollar. Die Kehrtwende ist also eingeleitet, beileibe aber noch nicht vollzogen. Nach sechs Monaten steht Mad Catz bei 43,9 Mio. Dollar Umsatz und einem Nettoverlust in Höhe von 700.000 Dollar.

Eine deutliche Geschäftsbelebung wird nun für das laufende dritte Quartal erwartet, in das nicht nur das wichtige Weihnachtsgeschäft fällt, sondern in dem darüber hinaus mit PlayStation 3 und Wii auch zwei vielversprechende neue Konsolen auf den Markt kommen.

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