Läuft alles nach Plan, wird die Magix-Aktie erstmals am 6. April im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Bis zu 42 Prozent der Unternehmensanteile sollen im Rahmen des Börsengangs veräußert werden.

Anfang April will Softwareanbieter Magix an die Börse. Im Vorfeld gab das Unternehmen nun die Rahmenbedingungen des IPOs bekannt. Demnach werden im Rahmen eines öffentlichen Angebots in Deutschland sowie verschiedenen anderen Ländern - exklusive USA - insgesamt 5.282.507 Stückaktien angeboten. Das Angebot schließt Mehrzuteilungsoptionen in Höhe von bis zu 689.022 Aktien ein. Dabei stammen 1.350.000 Aktien aus einer Kapitalerhöhung; weitere 3.932.507 Aktien werden von Altaktionären abgegeben. Investoren und Privatanleger werden vom 3. bis 5. April Aktien zeichnen können. Voraussichtlich zum 30. März wird die Preisspanne festgesetzt. Die Erstnotiz im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse ist für den 6. April angestrebt. Alles in allem sollen gut 42 Prozent der Unternehmensanteile so den Besitzer wechseln. Auch nach dem Börsengang werden die beiden Vorstände und Unternehmensgründer Jürgen Jaron und Dieter Rein sowie weitere Manager der Magix-Gruppe direkt oder indirekt mehr als 50 Prozent des Grundkapitals halten.

Die Emissionserlöse sollen vor allem in den Ausbau der Marktstellung bei Online-Diensten und digitalen Inhalten sowie in Forschung und Entwicklung fließen. Dabei schließt Magix auch Firmenzukäufe nicht aus, um so Zugang zu Online-Communities zu erlagen und Zukunftstechnologien zu erwerben. Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte Magix mit knapp 250 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund 27,5 Mio. Euro. Das operative Ergebnis zum 30. September 2005 lag bei 4,9 Mio. Euro.

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