Majescos Aktionäre klagen
Nach guten Prognosen und namhaften Lizenzdeals war Majesco im Aufwind. Bis CEO Yankowski das Unternehmen Knall auf Fall verließ und eine Gewinnwarnung ausgesprochen wurde. Einige Aktionärsgruppen misstrauen den abgegebenen Erklärungen und haben Klage gegen die Unternehmensführung eingereicht.
In den Vereinigten Staaten bahnt sich ein Rechtsstreit zwischen Publisher Majesco und einigen Aktionären an, berichtet "GameSpot". Demnach misstrauen die Kläger den Gründen, die für die vor kurzem veröffentlichte Gewinnwarnung angegeben wurden. Sie werfen dem Vorstand vor, den Aktienkurs bewusst mit übertriebenen Prognosen in die Höhe getrieben zu haben, um die Einnahmen der Emission neuer Aktien im Januar zu maximieren. So sei namentlich dem vor kurzem geschassten CEO Carl Yankowski bekannt gewesen, dass die Auslieferungsziele des Spiels "Psychonauts" zu hoch gegriffen waren. Der Publisher äußerte sich bislang nicht zu den Vorgängen.