Elektronikdiscounter MakroMarkt bleibt weiter in der Verlustzone und schließt Filialen. In Berlin sollen in diesem Jahr insgesamt 152 Arbeitsplätze abgebaut werden.

Der Elektronikdiscounter MakroMarkt schreibt weiterhin rote Zahlen und schließt Filialen. Im Firmensitz Berlin sollen insgesamt 152 Arbeitsplätze abgebaut werden, berichtet die Zeitung "Die Welt". Damit gibt es in der Hauptstadt künftig nur noch fünf statt zwölf Märkte. Inzwischen ist die Zahl der bundesweiten Filialen von mehr als 90 noch 2003 auf 50 gesunken. Damit schrumpft MakroMarkt auf eine Größe, die es den Firmenchefs Michael und Matthias Wegert kaum noch möglich macht, gegen den Marktführer Media-Saturn zu bestehen.

Seit der Rückübernahme ihrer Märkte von der britischen Kingfisher-Gruppe 2003 wollten die Wegert-Brüder die Preisführerschaft übernehmen und lieferten sich eine Rabattschlacht mit Media-Saturn. Doch MakroMarkt kam auch 2004/2005 nicht aus der Verlustzone. Zudem ist ein ehemaliger Manager der Meinung, dass die Probleme zum Teil hausgemacht seien. "Die Wegerts haben reihenweise grobe handwerkliche Fehler gemacht", wird er zitiert. "Neue Filialen wurden ohne ausreichende Standortanalyse ausgesucht, darüber hinaus unüblich lange Mietverträge abgeschlossen und viel zu hohe Nebenkosten akzeptiert." Der entscheidende Fehler sei jedoch gewesen, MediaMarkt und Saturn mit Billigangeboten attackieren zu wollen - und das bei deutlich höheren Einkaufspreisen von MakroMarkt.

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Felix Falk, Managing Director game - The German Games Industry Association | Picture: Dirk Mathesius

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By Stephan Steininger 2 min read