Das Medienboard Berlin-Brandenburg fördert sechs ausgewählte Teams bei der Gründung eines Studios oder eines Games-nahen Dienstleistungsunternehmens mit einem neuen Pilotprogramm.

"Start-up: Games Entrepreneurs" heißt das von der Stiftung Digitale Spielkultur initiierte Pilotprogramm, das vom Medienboard Berlin-Brandenburg (MBB) unterstützt wird. Diese Woche beginnen Workshops und Seminare mit Expert:innen aus der Branche für sechs ausgewählte Teams. Das Pilotprojekt richtet sich an Unternehmen in der Gründungsphase aus Berlin und Brandenburg, die entweder ein Videospiel entwickeln oder eine Games-nahe Dienstleistung anbieten. In diesem Jahr fand bereits das Programm Games Residency "The Rabbit" statt und bot teilnehmenden Teams die Möglichkeit an, zusammen an ihren Projekten zu arbeiten. Auch hier förderte das MBB das Projekt von Coconat.

"Games sind der am schnellsten wachsende Wirtschaftszweig in Berlin und Brandenburg und wir wissen um das große kreative und technologische Potential der jungen und in Gründung befindlichen Unternehmen. Mit dem Pilotprogramm werden Teams unterstützt, dieses Potential durch betriebswirtschaftliches Know-How in nachhaltig erfolgreiche Unternehmen weiterzuentwickeln", so der MBB-Geschäftsführer Helge Jürgens.

"Ich freue mich sehr, dass sich die Fachjury nach Durchsicht aller Einreichungen für die Aufnahme von sechs Teams mit innovativen Games-Ideen für unser ideelles Bildungsprogramm entschieden hat. In den folgenden Monaten erwartet die Gründer:innen ein praxisnahes und auf ihre Geschäftsideen zugeschnittenes Programm, das im Idealfall als Blaupause für zukünftige Bildungsangebote im Bereich der Games-Unternehmungsgründung dienen kann", sagt Çigdem Uzunoglu, Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Spielekultur, über das Pilotprogramm.

Am Programm nehmen 13 Personen in sechs Teams teil: Konsole Game Labs, Copy Paste Games, Ivy Juice Games, Two Eyed Cyclops, WhalesDontFly und Wunderfax. Eine sechsköpfige Jury wählte die Teams aus den zwölf eingegangenen Bewerbungen aus. Die Jury setzt sich zusammen aus Ina Göring vom game-Verband, die Programmdirektorin Ruth Lemmen, Martin Thiele-Schwez von Playing History, Thomas Lilge vom gamelab.berlin, Prof. Thomas Bremer von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und Sebastian Steinbach vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.

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