Die Fachmärkte Media Markt und Saturn haben im 1. Quartal einen Umsatz von 2,35 Mrd. Euro erwirtschaftet und damit das Negativergebnis von Konzernschwester Kaufhof aufgefangen. Insgesamt konnte die Metro Group einen Umsatz von 12,13 Mrd. Euro erzielen.

Die Elektronikfachmärkte von Media Markt und Saturn haben im 1. Quartal 2003 ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,3 Prozent auf 2,35 Mrd. Euro gesteigert. Auf dem deutschen Markt erzielte Media-Saturn trotz allgemein rückläufiger Entwicklung in der Elektronikbranche ein Umsatzplus von sieben Prozent. In Westeuropa nahm das Umsatzvolumen um 22,2 Prozent zu. Das EBIT der Metro-Vertriebslinie verbesserte sich um 9,5 Prozent auf 29,3 Mio. Euro.

Die deutschen Filialen der Kaufhof Warenhaus AG haben dagegen einen Umsatzrückgang um 1,9 bzw. flächenbereinigt um 2,7 Prozent auf 834,7 Mio. Euro zu verzeichnen. Das EBIT der gesamten Kaufhof-Vertriebslinie verbesserte sich im 1. Quartal auf minus 5,1 Mio. Euro (Vorjahr: minus 7,3 Mio. Euro). Die Muttergesellschaft Metro Group erzielte in den ersten drei Monaten 2003 einen Gesamtumsatz von 12,13 Mrd. Euro. Währungsbereinigt stieg der Umsatz im Vergleich zum 1. Quartal 2002 damit um fünf Prozent.

"Marktposition weiter ausgebaut"

Im Inland steigerte Metro den Umsatz um 3,3 Prozent auf 6,69 Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag im 1. Quartal mit 336,2 Mio. Euro um 8,2 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahrs. Das EBIT wuchs von minus 5,9 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf 22,2 Mio. Euro. "Unsere Vertriebslinien konnten ihre Marktposition insgesamt deutlich ausbauen. Wir bekräftigen unser Ziel, im laufenden Geschäftsjahr den Umsatz vor Währungseffekten um rund fünf Prozent und das Ergebnis je Aktie um sechs bis zehn Prozent zu steigern", sagte Metrochef Dr. Hans-Joachim Körber.

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