Die Metro Group hat im ersten Halbjahr 2004 dank einer starken Performance der Media/Saturn-Märkte und eines guten Auslandsgeschäfts den Umsatz gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 5,1 Prozent auf 26,2 Mrd. Euro steigern können.

Die Metro Group hat im ersten Halbjahr 2004 dank eines guten Auslandsgeschäfts und einer starken Performance der Media-Saturn-Vertriebslinie den Umsatz gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 5,1 Prozent auf 26,2 Mrd. Euro steigern können. Währungsbereinigt lag der Zuwachs sogar bei 6,2 Prozent, wie der Handelsriese am Freitag mitteilte. Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) verbesserte sich um 57,5 Mio. Euro auf 239,7 Mio. Euro. In Deutschland nahm der Umsatz im ersten Halbjahr um 1,9 Prozent auf 13,65 Mrd. Euro zu, im Ausland um 8,9 Prozent auf 12,57 Mrd. Euro (währungsbereinigt plus 11,4 Prozent). "In einem anhaltend schwierigen konjunkturellen Umfeld ist es uns gelungen, insbesondere im Nonfood-Bereich weitere Marktanteile hinzuzugewinnen", sagte der Vorstandsvorsitzende, Dr. Hans-Joachim Körber. Körber bestätigte die Umsatzprognose für das Gesamtjahr von mindestens plus sechs Prozent vor Wechselkurseffekten. Den Wachstumskurs fortsetzen konnte auch die Tochter Media-Saturn: Der Umsatz stieg hier im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17,7 Prozent auf 5,3 Mrd. Euro, mit steigender Tendenz im zweiten Quartal. Trotz der allgemeinen Konsumflaute in Deutschland konnten die Media- und Saturn-Märkte hierzulande ein Umsatzplus von 14,4 Prozent verzeichnen. Die intensiven Werbekampagnen zum 25-jährigen Jubiläum von Media Markt und zur Fußball-Europameisterschaft hätten diese Entwicklung positiv beeinflusst, heißt es in der Unternehmensmitteilung. Das EBITA von Media-Saturn verbesserte sich im ersten Halbjahr um 47,9 Prozent auf 82,2 Mio. Euro. Einschließlich der sieben von Fröschl übernommenen Filialen wuchs das Vertriebsnetz um 22 auf nunmehr 458 Fachmärkte. Sorgenkind der Metro Group bleiben dagegen weiterhin die Kaufhof Warenhäuser. Der Umsatz dieser Vertriebslinie ging im ersten Halbjahr um 3,8 Prozent auf 1,66 Mrd. Euro zurück. Das EBITA verschlechterte sich nach minus 35,7 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf nunmehr minus 79,4 Mio. Euro.

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