Ende September gaben Medimax und notebooksbillier.de Pläne für eine gemeinsame Holding bekannt, die zu einem schrittweise Zusammenschluss führen sollte. Nun wurde die gemeinsame Zukunft abgeblasen. Die Gene beider Unternehmen seien schlicht zu unterschiedlich.

Am Ende kam die Scheidung vor der Hochzeit: Ende September legten die beiden Handelsunternehmen Medimax und notebooksbilliger.de Pläne zur Gründung einer gemeinsamen Holdinggesellschaft vor. In ihr sollten nach und nach weite Teile des operativen Geschäfts beider Unternehmen eingegliedert werden. Wenn man so will war eine Hochzeit auf Raten geplant. Doch so weit kommt es erst gar nicht.

Nach einer neuen Mitteilung arbeiteten Arbeitsgruppen beider Firmen intensiv an den Details. Sie loteten auch Synergiepotenziale und eine mögliche Ausrichtung eines solchen Omnichannel-Händlers aus. Am Ende seien sie jedoch zu dem Schuss gekommen, dass die Annahme nicht belastbar sei, man können aus einem Onlinehändler und den beratungsstarken Medimax-Märkten ein neues, erfolgreiches Unternehmen gestalten. "Zu unterschiedlich sind die Gene eines Onlineunternehmens wie notebooksbilliger.de mit geradezu kultiger Start Up-Mentalität und eines traditionellen, gewachsenen Filial- und Franchiseunternehmens wie Medimax", heißt es in der Pressemitteilung.

Statt Synergien freizulegen hätten beide Unternehmen wohl zu starke Einschränkungen bei ihren jeweiligen Stärken hinnehmen müssen. Man habe sich deshalb einvernehmlich dazu entschlossen, die Transaktion nicht weiter zu verfolgen, heißt es aus Düsseldorf.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.
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