MediMax-Verlust zwingt AMS zu Umstrukturierungen
Lange hatte AMS um seinen Kunden MediMax gekämpft. Vergebens. Ab April ist Karstadt als Großhändler und Systemdienstleister für die 60 MediMax-Fachmärkte tätig. Das zwingt AMS zu Umstrukturierungen.
"Natürlich hinterlässt dies eine große Lücke und ein Umsatzdelta für die AMS", kommentierte Geschäftsführer Kurt Hellweg den Verlust seines Kunden MediMax gegenüber games.markt. Bis zuletzt hatte er um eine Vertragsverlängerung mit der Fachmarktkette gekämpft. Vergebens. Mitte letzter Woche traf die Nachricht ein, dass der Vertag mit AMS nicht verlängert wird. Jetzt sei man zu Umstrukturierungen gezwungen. Die Zukunft von AMS sei aber nicht gefährdet: "Wir haben im Dezember mit Hartlauer in Österreich einen neuen Kunden gewonnen. Sicher kann dieser nicht die MediMax-Lücke schließen. Nichtsdestotrotz werden wir uns um weitere Kunden bemühen und unsere bestehenden Partnerschaften intensivieren. Die Geschäfte bei AMS gehen mit absoluter Sicherheit weiter."