Medion verdient trotz Umsatzanstieg weniger
Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs konnte der Hardwarehersteller trotz Konsumschwäche in Deutschland seinen Umsatz vor allem aufgrund des anhaltend positiven Auslandsgeschäfts steigern. Dennoch sank das operative Ergebnis.
Auch im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs konnte Medion trotz Konsumschwäche in Deutschland seinen Umsatz vor allem aufgrund des anhaltend positiven Auslandsgeschäfts steigern. Wie der Hardwarehersteller berichtet, belastete allerdings der vor allem in Deutschland verschärfte Preisverfall bei Konsumelektronik sowie der damit verbundene Margendruck das Ergebnis. Der Umsatz stieg in den ersten sechs Monaten des Jahres um fünf Prozent gegenüber demselben Vorjahreszeitraum von 1,197 Mrd. Euro auf jetzt nahezu 1,257 Mrd. Euro. 76,7 Prozent des Gesamtumsatzes entfielen dabei laut Unternehmensangaben auf Multimediaprodukte. Das EBIT ging um 14,7 Prozent von 68,2 Mio. Euro auf 58,1 Mio. Euro zurück. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl des Medion-Konzerns betrug im ersten Halbjahr 1441 Menschen, wobei 219 Mitarbeiter bei ausländischen Tochtergesellschaften tätig waren.