Der Aufsichtsrat der Koelnmesse und der Vorsitzende der Messegesellschaft haben sich auf eine Vertragsverlängerung geeinigt. Der neue Vertrag von Gerald Böse, der seit 2008 im Amt ist, läuft bis 2023.

Die Koelnmesse hat viel vor in den kommenden Jahren. Und mit der jetzigen Vertragsverlängerung von Gerald Böse bis zum Jahr 2023 stellt der Aufsichtsrat der Kölner Messegesellschaft Kontinuität sicher bei der Umsetzung des Programms Koelnmesse 3.0. Dieses sieht Investitionen von über 600 Mio. Euro bis 2030 vor, die auch eine umfassende Digitalisierung abdecken. Von den Plänen profitieren alle Messeveranstaltungen auf dem Gelände der Koelnmesse, also auch die gamescom.

Die steht ohnehin symbolträchtig für das seit Jahren anhaltende Wachstum der Koelnmesse, durch welches die Gesellschaft künftig dauerhaft über 300 Mio. Euro Umsatz und Gewinne erzielen will. Und wenn man so will ist die gamescom auch ein Aushängeschild für Gerald Böse. Die Planungen für die erste gamescom 2009 begannen schließlich schon im Jahr zuvor und Böse ist seit Frühjahr 2008 im Amt. Man könnte fast meinen Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet die gamescom 2017 auch, um Böse zur Vertragsverlängerung zu gratulieren. Eine Verlängerung erhofft sie sich dieses Jahr schließlich auch von ihrem Aufsichtsrat, den Wählerinnen und Wählern.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.
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