Meta schränkt Werbung für Teenager ein
Ab Februar können Werbetreibende auf Facebook und Instagram nur noch das Alter und den Standort verwenden, um Teenager zu erreichen. Das Geschlecht wird Meta als Targeting-Option entfernen, wie der Konzern gestern bekanntgab.
Die neuen Einschränkungen für Werbetreibende begründet der Facebook-Mutterkonzern damit, dass Jugendliche nicht so gut wie Erwachsene in der Lage seien, Entscheidungen über die Verwendung ihrer Online-Daten für Werbung zu treffen - insbesondere wenn es darum geht, ihnen Produkte zu zeigen, die sie kaufen können. Deshalb sollen Werbekunden Teenager künftig nur aufgrund ihres Alters oder Standortes ansprechen können. So soll sichergestellt werden, dass Teenager Anzeigen sehen, die für ihr Alter geeignet sind und Produkte oder Dienstleistungen bewerben, die in ihrer Region verfügbar sind.
Außerdem können Werbetreibende ab Februar Jugendliche nicht mehr auf Grundlage ihrer Interessen und Aktivitäten ansprechen. Das Engagement von Teenagern in den Apps von Meta, wie beispielsweise das Liken von Instagram-Posts oder das Folgen einer Facebook-Seite, wird keinen Einfluss mehr auf die Anzeigen haben, die ihnen präsentiert werden.
Ab März gibt Meta Jugendlichen zudem mehr Möglichkeiten, die Arten von Werbung, die sie sehen, zu verwalten. In den Einstellungen können Teenager ihre Anzeigenvorgaben aufrufen und durch Wahl von "Weniger sehen" oder "Keine Vorgabe" ihre angezeigte Werbung weiter kontrollieren.
Metas Werberichtlinien verbieten bereits Anzeigen zu bestimmten Themen, wie Alkohol oder Produkte zur Gewichtsreduzierung, für Personen unter 18 Jahren. Jugendliche können auch weiterhin alle oder einzelne Anzeigen eines bestimmten Werbetreibenden ausblenden.