Mit dem neu strukturierten ID@Xbox Accelerator Program will Microsoft kleinen Studios und insbesondere marginalisierten Entwickler:innen dabei helfen, ihre Spiele auf die Xbox zu bringen. Die Hilfen beinhalten Finanzspritzen ohne Rückzahlungspflicht, Prototypenfinanzierung und Mentoring.

Mit einem neuen ID@Xbox Accelerator Program will Microsoft kleinere und unterrepräsentierte Entwicklungsstudios dabei unterstützen, Spiele auf der Xbox zu veröffentlichen. Eine Testversion des Programms läuft bereits seit 2019 und hat seitdem etwa 100 Teams unterstützt, darunter Whitethorn Games mit "Onsen Master" und Veritable Joy Games mit "ValiDate" aus den USA und Cellar Vault Games mit "Paper Ghost Stories 7PM" aus Malaysia. Nun wird das Programm großflächig ausgerollt. Teil des Programms ist eine finanzielle Portierungshilfe, um Spiele von anderen Plattformen auf die Xbox zu portieren. Das gezahlte Geld ist nicht rückzahlungspflichtig, erfordert keine Exklusivität und keine Unternehmensbeteiligung durch Microsoft. Der Tech-Riese verspricht zudem, die Hilfen flexibel zu halten und auf die individuelle Situation der Studios einzugehen. Ebenfalls angeboten werden monatliche Webinare mit Expert:innen aus der Branche und digitale Meetings mit dem Xbox-Team, um relevante Themen wie Spiele-Lebenszyklen, Marketing und die Zertifizierung für die Konsolen zu besprechen. Außerdem startet Microsoft im Zuge des Programms eine Prototypen-Initiative, um einer ausgewählten Anzahl Entwickler:innen die Ressourcen zu stellen, ihre Spielideen in erster Version umzusetzen. Um die Diversität in der Industrie zu fördern, will sich Microsoft mit dem Programm vor allem auf unterrepräsentierte Gruppen konzentrieren sowie auf Spiele, die diese positiv hervorheben. “Die Art von Entwickler:innen, die wir unterstützen möchten, umfasst unter anderem Repräsentant:innen von Schwarzen, indigenen, lateinamerikanischen oder LGBTQIA+ Communities. Weitere Gruppen sind Frauen, Entwickler:innen mit Behinderungen, Entwickler:innen aus Schwellenländern oder Teams, die eine einzigartige Perspektive in ihr Spiel einbringen. Dazu gehören auch unabhängige Entwickler:innen, die an einem Spiel arbeiten, das diverse Charaktere hervorhebt oder die Barrierefreiheit in den Vordergrund stellt”, so die Pressemeldung.

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Pascal Wagner
Pascal Wagner is Chief of Relations of GamesMarket and Senior Editor specialised in indie studios, politics, funding and academic coverage.
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By Marcel Kleffmann 3 min read