Die Bemühungen um einen Vergleich zwischen Microsoft und der US-Regierung sind gescheitert. Dies erklärte Richard Posner, Vermittler im Microsoft-Kartellprozess nach mehrstündiger Verhandlung.

Der Vermittler im Microsoft-Kartellprozess, Richard Posner, erklärte am Samstag, dem 1. April, die Bemühungen um einen Vergleich zwischen dem Softwaregiganten und der US-Regierung für gescheitert. Im Mai vergangenen Jahres hatte das US-Justizministerium zusammen mit den Generalstaatsanwälten von 19 US-Bundesstaaten Microsoft mehrere Verstöße gegen geltendes Wettbewerbsrecht vorgeworfen. Posner betonte, dass die Verhandlungen nicht an der mangelnden Bereitschaft von Microsoft oder der Bundesregierung gescheitert seien. Dennoch äußerte sich Bill Gates enttäuscht über den Verlauf des Prozesses: "Wir haben alles getan, um den Fall zu lösen. Aber die Regierung wollte einem fairen und vernünftigen Vergleich nicht zustimmen." Jetzt steht für die kommende Woche das Urteil im Verfahren gegen Microsoft an. Theoretisch könnte das die Zerschlagung des Konzerns bedeuten.

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