Mimimi sorgen für DCP-Eklat
Eigentlich hätten Mimimi Productions auf dem DCP die Auszeichung für das beste Gamedesign bei "Shadow Tactics - Blades of the Shogun" gewinnen sollen - weigerten sich aber, den Preis entgegen zunehmen. Möglicherweise wollten die Münchner damit gegen kolportierte Unstimmigkeiten bei den Juryabstimmungen protestieren.
Mimimi Productions sorgen für einen Aufreger auf dem Deutschen Computerspielpreis 2017. Eigentlich hätten die Münchner den Preis in der Kategorie "Bestes Gamedesign" für "Shadow Tactics - Blades of the Shogun" , der mit 40.000 Euro dotiert ist. Auf der Bühne wurde das Studio dann auch korrekt als Sieger aufgerufen, weigerte sich aber in der Folge, die Auszeichung anzunehmen.
Dominik Abé trat kurz ans Podium und erklärte: "Wir können heute Abend leider keine Preise annehmen." Daraufhin verließ der Mimimi-Mitarbeiter ohne weiter Erklärungen die Bühne. Nach kurzer Verwirrung bei Laudatoren, Moderatorin Barbara Schöneberger und dem Saalpublikum wurde die Preisverleihung fortgesetzt. Offizielle Gründe für die Ablehnung des Preises nannte das Studio bisher nicht.
Gerüchten zufolge wollte Mimimi mit dieser Aktion gegen kolportierte Unstimmigkeiten bei der Jury-Wahl protestieren. Scheinbar soll es bei einigen Abstimmungen zu Unstimmigkeiten während der Sitzungen der Hauptjury gekommen sein. Offenbar wies der GAME-Verband seine Mitglieder intern im Vorfeld der DCP-Verleihung auf vermeintliche Unregelmäßigkeiten bei der Auszählung hin.
Direkt nach dem DCP äußerten sich bisher auch die Ausrichter und Veranstalter nicht öffentlich in der Sache.